So. 21. Februar 2010, 11 Uhr
Mo. 22. Februar 2010, 20 Uhr
Großer Saal
6. Sinfoniekonzert / Abo A, B, C, (F)
Jenseits
Dezsö Ránki, Klavier
Sinfonieorchester Wuppertal
Toshiyuki Kamioka, Leitung
SERGEJ RACHMANINOW
Die Toteninsel
FRANZ LISZT
Totentanz für Klavier und Orchester
MAX REGER
Vier Tondichtungen nach Arnold Böcklin op. 128
Das Gemälde „Die Toteninsel“ (1880) des Schweizer Malers Arnold Böcklins übte eine große Faszination aus. Der Künstler erstellte gleich mehrere Fassungen davon. Unter wolkenschwerem Himmel liegt die vereinsamte Toteninsel. Doch nirgends gibt es einen Hinweis auf menschlichen Trost oder himmlische Erlösung – der Tod bedeutet Verlöschen in Namenlosigkeit.
Diese pessimistische Weltsicht inspirierte völlig verschiedene Komponisten zu außergewöhnlichen Tondichtungen. Der Russe Sergej Rachmaninow schrieb seine sinfonische Dichtung „Die Toteninsel“ 1909 in Dresden, während Max Reger seine „Vier Tondichtungen nach Arnold Böcklin“ 1913 in Meiningen abschloss. Mal romantisch, mal expressiv fangen sie Böcklins Bildwelten suggestiv ein.
Das Dies irae-Motiv der lateinischen Totenmesse geistert durch Rachmaninows Tondichtung. Bereits Franz Liszt machte diese symbolische Notenfolge zur Grundlage einer hochvirtuosen Paraphrase für Klavier und Orchester, dem „Totentanz“ (1849–1859). Am Klavier ist Dezsö Ránki zu erleben, einer der verdienstvollsten Pianisten Ungarns. 2005 wurde er in seinem Heimatland mit dem Kulturpreis „Prima Primissima“ ausgezeichnet.
Konzerteinführung am Montag um 19 Uhr mit Prof. Dr. Lutz-Werner Hesse
Die Verpflichtung von Dezsö Ránki wird von den Freunden der Wuppertaler Bühnen und des Sinfonieorchesters Wuppertal e. V. ermöglicht.
VVK: TopTicket
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Euro 34,60 bis 11,40
Veranstalter: Sinfonieorchester Wuppertal – Stadtbetrieb Orchester & Konzerte


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