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„Die Königin der Instrumente“
So bezeichnete Wolfgang Amadeus Mozart einst die Orgel. Angesichts
des Prunkstücks im Großen Saal der Historischen Stadthalle schließen
wir uns dieser Auffassung vorbehaltlos an. Jeder, der sie schon einmal
gehört hat oder sogar das Glück hatte, auf ihr spielen zu dürfen, schwärmt
davon und trägt seine Begeisterung schnell zu befreundeten Musik-
liebhabern und Kollegen weiter.

Die fantastische Konzertorgel ist eine Stiftung von Mitgliedern der Familie
Mittelsten Scheid (Gesellschafter des Wuppertaler Unternehmens Vorwerk
& Co.) und wurde von der Werkstatt Siegfried Sauer, Höxter-Ottbergen,
erbaut. Sie ist ein technisches Meisterstück: die insgesamt 4.676 Pfeifen
mit 65 Registern werden über drei Manuale gespielt. 9 Register stehen
in einem Fernwerk oberhalb der Saaldecke. Neben dem mechanischen
Spieltisch im Sockel der Orgel steht ein zweiter, über Lichtwellenleiter
angesteuerter, fahrbarer elektrischer Spieltisch auf dem Orchesterpodium
zur Verfügung. Moderne Spielhilfen, u.a. eine 256fache Setzerkombination,
gewährleisten den universellen Einsatz der Orgel im Konzertbetrieb. Und
nicht nur dort: Auch bei vielen Festen und Feiern kommt das Instrument
intensiv zum Einsatz.

Als ebenso anregende wie eindrucksvolle Hörprobe können Sie einem
Ausschnitt der CD „Virtuoso Organ Music“ mit Andrzej Chorosinski lau-
schen (erschienen bei Dabringhaus & Grimm). Der Künstler interpretiert
in dieser audiophilen Aufahme auf unserem Instrument Bearbeitungen
sinfonischer Programm-Musik.




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